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Den Wald in der Nase – Tannennadeln

Weihnachten steht kurz vor der Tür und jeder von euch hat bestimmt schon bald einen Christbaum im Haus stehen und ihn wundervoll geschmückt.
Kurz darauf wird der Fußboden voller Nadeln sein. Alle wegsaugen? Nein, wir geben euch heute schon Vorschläge zur weiteren Verwendung dieser insichhabenden Nadeln.

Neben Hustensaft, Inhalationen, Erkältungsbädern und Tees kannst du die Kraft der heimischen Nadelbäumen nutzen, um eine Erkältung zu erleichtern oder diese gar abzuwehren. Folgende Tipps haben wir daher für euch vorbereitet:

Tannenspitzensud zum Inhalieren

Tannenharze wird nämlich eine schleimlösende sowie antibakterielle Wirkung zugeschrieben. Sie helfen besonders gut bei Erkältungen und Husten.
Zum Inhalieren schneidest du einfach Zweige von deinem Baum ab, bringst diese in einem großen Topf mit 1,5 Liter Wasser zum Kochen und fügst einen Esslöffel Speisesalz hinzu. Danach beugst du deinen Kopf über den Topf und deckst dich mit einem Tuch ab, sodass kein Dampf entweichen kann. Atme einige Minuten tief ein.

Tannennadelntee

Neben der Linderung von Erkältungsbeschwerden gilt die Tanne auch als durchblutungsfördernd und gut für das Nervensystem. So kurz nach den Feiertagen kann das ja nicht schaden.
Für eine Tasse Tee etwa einen gestrichenen Teelöffel Nadeln klein schneiden. Mit kochendem Wasser übergießen und zwei Minuten ziehen lassen.

Tannenöl

Tannenöl kann als Badezusatz genutzt werden und hilft bei Erkältungskrankheiten oder rheumatischen Beschwerden. Wenn du den Duft des Waldes Zuhause haben möchtest, dann gib ein paar Tropfen des Öls auf eine Duftlampe.
Zweige in Stücke schneiden und diese in ein großes verschließbares Glas mit weiter Öffnung stecken. Mit Öl übergießen (Olivenöl oder Sonnenblumenöl), bis alles bedeckt ist, und das Glas verschließen. Mindestens 4-5 Wochen lang ziehen lassen – je länger, desto intensiver ist natürlich das Öl.

Wir freuen uns, wenn ihr auch die Rezepte zur weiteren Verwendung der Tannennadeln ausprobiert.

Eure Kräuterfeen

PS: Unbedingt schon beim Kauf darauf achten, dass der Baum ungespritzt und nicht mit Pestiziden behandelt ist. Außerdem niemals Eibe weiterverarbeiten, sie ist hochgiftig. Der Konsum kann tödlich sein.

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