selbstgemachtes Bärlauchpesto
Pflanzen

Bärlauchpesto!

Letzte Woche haben wir euch schon gezeigt, wie man ganz einfach Bärlauchsalz herstellen kann. Allerdings ist die Pflanze nicht nur dafür gut geeignet, man kann auch super lecker Pesto daraus machen! 🙂

Im letzten Bärlauch-Beitrag haben wir euch auch schon darauf hingewiesen, dass er sehr gesund! Er enthält neben viel Vitamin C, außerdem Eisen und Magnesium und hilft beim Entgiften. Deshalb geht am besten noch heute raus und sammelt noch ein paar Büscheln, bevor die „Bärlauchsaison“ gänzlich vorbei ist! 😉

Was benötigt ihr für euer Pesto?

  • ca. 150 g frischen Bärlauch
  • ca. 50 g Sonnenblumen- oder Pinienkerne (alternativ funktionieren auch Mandeln)
  • ca. 30g Parmesan (vegane Variante: Mandelparmesan)
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • etwas Salz
  • wer mag: eine kleine Zwiebel und/oder eine Knoblauchzehe
  • ein oder mehrere leere Gläser

Wie funktioniert’s?

Zuerst wascht ihr den Bärlauch gründlich und trocknet ihn mit einem Küchentuch etwas ab, bevor ihr die Blätter in grobe Streifen schneidet. Zusammen mit den Kernen, dem Parmesan, etwas Olivenöl, dem Salz und bei Bedarf mit der geschnittenen Zwiebel/dem Knoblauch pürieren. Das restliche Öl nach und nach einrühren bis ein cremiger Brei entsteht. Et voilà – schon ist euer Pesto fertig! 🙂
Die Creme könnt ihr nun in die Gläser füllen – spült diese vorher heiß aus und bedeckt das Pesto am Ende mit etwas Olivenöl.

Ja so einfach geht’s!

Um die Haltbarkeit zu steigern, desinfiziert die Gläser am besten im Vorfeld oder stellt sie vor der Abfüllung ca. 10 Minuten bei 100°C in den Backofen. Die Lagerung des Pestos sollte am besten an einem kühlen, dunklen Ort erfolgen. Bedeckt die Oberfläche nach jeder Entnahme wieder mit Olivenöl, nachdem ihr es glattgestrichen habt, so bleibt das Pesto auch länger haltbar! Bei idealer Lagerung hält euer Pesto einige Wochen oder sogar mehrere Monate.

Am besten passt das Pesto natürlich zu Nudeln, allerdings könnt ihr es auch für zahlreiche andere Speisen verwenden. Beispielsweise Eier oder Kartoffeln schmecken auch hervorragend dazu!

Achtung: Bitte achtet beim Pflücken immer darauf, ob es sich bei den Pflanzen auch tatsächlich um Bärlauch handelt. Leider gibt es einige Pflanzen die ziemlich ähnlich aussehen (z.B. Maiglöckchen), allerdings hochgiftig sind. Am einfachsten erkennt ihr Bärlauch an dem knoblauchähnlichen Geruch! 😉

Alles Liebe,

eure Kräuterfeen

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