Walnuss für die Haut
Kosmetik,  Pflanzen

Walnussöl für die Haut

Es ist so weit, unsere wohlverdienten Ferien warten auf uns Studenten und bei den Sommertemperaturen die gerade herrschen, würden wir am Liebsten den ganzen Tag im Freien verbringen, Sonne tanken und einfach das Leben genießen.

Die Vitamin-D-Produktion wird angekurbelt und das Immunsystem gestärkt – das macht nicht nur glücklich sondern auch gesund. Aber so schön es in der Sonne auch ist, so hat wohl auch bestimmt schon jeder von euch einmal die gewaltige Kraft des „Feuerballs“ zu spüren bekommen. Ein schmerzhafter Sonnenbrand ist die Folge. #auuutsch

Im folgenden Beitrag möchten wir euch zeigen, wie ihr euren eigenen natürlichen Sonnenschutz herstellen könnt, ganz ohne die unnötigen und auf Dauer gesundheitsschädlichen Chemikalien oder Duftstoffe, die wir aus herkömmlichen Sonnenschutzmitteln kennen.

Die Rede ist vom selbstgemachten Walnussöl.

Es ist ein aromatisches Pflanzenöl, dass mit seiner hellgelben bis gelblich-grünen Farbe und seinem nussig, herben Aroma nicht nur Gourmets begeistert. Es kann sehr individuell eingesetzt werden und hat neben seinem aromatischen Geschmack einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Walnussöl ist eine Bereicherung für jede gesunde Ernährung, aber wie wahrscheinlich nur wenige von euch wissen, auch für Haut und Haare.

Grund dafür ist der Inhaltsstoff Linolsäure. Er fördert die Hautgesundheit und verbessert das Hautbild spürbar, weswegen Walnussöl auch schon seit Jahrhunderten als Mittel gegen Falten verwendet wird.

Es wirkt zudem feuchtigkeitsspendend und schützt die Haut vor schädlichen Einflüssen. Auch ist das Öl sehr gut verträglich – nicht umsonst verwenden Physiotherapeuten und Masseure gerne Walnussöl für ihre Behandlungen.

Im Haar sind die gleichen Effekte zu beobachten. Regelmäßig aufgetragen schützt Walnussöl das Haar, repariert Schäden und macht es weich und geschmeidig. Reines Walnussöl eignet sich zudem hervorragend als Lippenpflege, um in den kalten Jahreszeiten spröde Lippen vorzubeugen.

So jetzt seid ihr bestimmt neugierig wie es hergestellt wird, hier das Rezept:

Zutaten für 250 ml Nussöl:

  • 4 grüne, unreife Walnüsse
  • 300ml Sesamöl (alternativ geht auch Sonnenblumenöl)
  • Etwas Lavendelöl
  • Glasbehälter (ca. 500ml)
  • Geschirrtuch (aus Baumwolle)
  • Portionierflasche

Zubereitung:

  1. Die Nüsse in kleine Stücke schneiden. Solange sie unreif sind, ist das Innenleben nicht verholzt und lässt sich schön zerteilen.
  2. Die gehackten Nüsse für 3 Tage in die pralle Sonne legen, bis sie gut getrocknet sind.
  3. Bei Schlechtwetter lässt man sie bei Zimmertemperatur 5 bis 6 Tage trocknen.
  4. Nüsse mit dem Öl im großen Glasbehälter vermengen und mit dem Baumwolltuch abdecken (damit Feuchtigkeit entweichen kann), zubinden und dann für 3 Wochen ruhen lassen.
  5. Abseihen, 8 Tropfen Lavendelöl beimengen (da das Nussöl etwas bitter riecht) und in eine hübsche Flasche füllen.

Anwendungstipp:

Das Öl am besten gleich nach dem Duschen auf die noch feuchte Haut auftragen und einmassieren. So zieht das Öl rasch ein, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen. Nicht abtrocknen, maximal abtupfen.

So…das war jetzt leider unser letzter Beitrag vor der Sommerpause. Damit ihr stets am Laufenden bleibt und nicht verpasst, wenn wir im Herbst wieder durchstarten, solltet ihr gleich unseren Newsletter abonnieren.

Einen schönen Sommer und viel Spaß beim Sonnenbaden wünschen euch eure Kräuterfeeeeen 🙂

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